
Lokal getrennt, aber durch die Schaeffler Gruppe verbunden: Die Geschäftsführer der drei ungarischen Firmen der Schaeffler Gruppe. (BZT-Fotos: Nóra Halász)
Die Schaeffler Gruppe ist ein weltweit führender integrierter Automobil- und Industriezulieferer. Mit Präzisionskomponenten und Systemen in Motor, Getriebe und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen leistet die Schaeffler Gruppe einen entscheidenden Beitrag für die „Mobilität für morgen“. Im Jahr 2014 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 12,1 Milliarden Euro. Mit mehr als 82.000 Mitarbeitern ist Schaeffler eines der weltweit größten Technologieunternehmen in Familienbesitz und verfügt mit rund 170 Standorten in 50 Ländern über ein weltweites Netz aus Produktionsstandorten, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und Vertriebsgesellschaften. In Ungarn ist die Schaeffler Gruppe an drei Standorten vertreten, die seit kurzem gemeinsam auftreten und enger als bisher miteinander kooperieren. Wir unterhielten uns mit deren Geschäftsführern: Michael Reinig, (LuK Savaria Kuplunggyártó Kft.), Péter Szabó (FAG Magyarország Ipari Kft.) und Zsolt Bögöti (Schaeffler Magyarország Ipari Kft.).
Welche Rolle nimmt Ungarn im osteuropäischen Geschäft des Konzerns ein?
MR: Ungarn nimmt eine herausragende Stellung ein. Die Schaeffler Gruppe ist in der Region auch noch in der Slowakei und in Rumänien stark vertreten. In Brasov sind rund 4.000 Mitarbeiter für uns tätig.
PS: In der Slowakei haben wir zwei Werke mit insgesamt rund 9.000 Mitarbeitern. Mit Blick auf den Umsatz ist Ungarn für die Schaeffler Gruppe jedoch das stärkste osteuropäische Land.
Warum wurde sich in Deutschland für Ihre jeweiligen Standorte entschieden?
PS: Zum Zeitpunkt der Standortentscheidung gab es in Debrecen noch den ungarischen Kugellagerhersteller MGM, damals eine sehr bekannte Firma mit etwa 10.000 Mitarbeitern. In erster Linie wegen den vorhandenen Fachkräften entschied sich FAG damals dafür, in Debrecen eine Halle anzumieten. Nach dem Aus von MGM wurde diese Halle dann von uns gekauft.
MR: Die Investition bei uns in Szombathely erklärt sich einfach aus der notwendigen Nähe zu unseren Kunden. Zu unserer Philosophie gehört es, stets nah am Kunden sein. Szombathely liegt geografisch inmitten vier großer Motorenwerke, so etwa BMW in Steyr, Audi in Győr und Opel in Szentgotthárd und Wien. Das Werk in Steyr wird von uns just in time beliefert. Die Infrastruktur war schon damals recht gut, der bald kommende Autobahnanschluss macht die Sache noch besser.
Sind die Kundenbeziehungen in Ihrer Branche so stabil, dass Sie Ihnen ohne größeres Risiko folgen können?
MR: Ja, wir pflegen sehr spezielle, enge Kundenbeziehungen. Wir entwickeln unsere Produkte zusammen mit den Kunden. So etwa Kupplungen, die speziell auf den Motor beziehungsweise das Getriebe eines Fahrzeugtyps abgestimmt sind. Unsere Produkte sind absolut kundenspezifisch, und werden später, wenn die Serie ausgelaufen ist, im Aftermarket verkauft. Dementsprechend bestehen langfristige Verträge und eine strategische Ausrichtung auf die einzelnen Kunden. Wir beschäftigen bei uns rund 75 Entwickler, die in enger Kundenabstimmung arbeiten. Wöchentlich gibt es bei uns zwei bis drei Kundenabnahmen. Begonnen hat die Auslagerung der Entwicklungsabteilung unserer Kunden etwa um die Jahrtausendwende. Seit 2004/2005 besitzen wir am Standort Szombathely eine eigene Entwicklungsabteilung. Es ist sehr praktisch, wenn Entwicklung und Produktion an einem Standort vereint sind.
Ist das auch bei Ihnen in Debrecen der Fall?
PS: Nein, bei uns haben wir keine eigene Entwicklung, die Entwicklung für unsere Produkte findet in der Zentrale des Konzerns in Herzogenaurach statt. Wir arbeiten jedoch eng mit der Zentrale zusammen. Dass sich das so ergeben hat, ist unter anderem mit der Arbeitskräftesituation zu erklären.
Wie sieht es diesbezüglich generell aus?
MR: Unser größtes Problem liegt aktuell bei der Facharbeiterversorgung, speziell mit Entwicklungsingenieuren. Diesbezüglich haben wir mit der Regierung viele Gespräche geführt und mehrere Maßnahmen gemeinsam getroffen. Unter anderem konnten wir erreichen, dass im September in Szombathely ein Maschinenbaustudiengang mit 50 dualen Studenten startet, von denen wir übrigens 16 aufnehmen. Wir würden gerne noch mehr aufnehmen, da es nicht nur in den Entwicklungsbereichen Bedarf gibt, sondern auch etwa bei der Prozessentwicklung. Auch Fachkräfte, die komplexe Maschinen bedienen können, könnten wir mehr brauchen. Viele Leute müssen wir eigens ausbilden, um unseren Bedarf zu decken. Mittlerweile bilden wir bei uns drei Lehrberufe aus. Unser Einzugsgebiet ist mit 30-40 Kilometer recht groß. Wir haben auch Investitionen in den Busverkehr vorgenommen, um Mitarbeiter aus ländlichen Gebieten beschäftigen zu können.
Wie sieht es bei Ihnen an der österreichischen Grenze mit der Abwanderung aus?
MR: Diese ist glücklicherweise weniger ein Problem. In den letzten Jahren haben uns zwar immer wieder Mitarbeiter in Richtung Westen verlassen, aber wir haben auch die Situation, dass Fachkräfte zu uns nach Ungarn zurückkommen. In der Regel gehen Mitarbeiter jedoch langfristig nicht nach Österreich, sondern gleich viel weiter. Dass Abwanderung bei uns kein so großes Problem ist, hat neben unseren attraktiven Arbeitsbedingungen sicher auch damit etwas zu tun, dass wir bei uns sehr spezielle Maschinen und Technologien haben und einen kreativen Arbeitsplatz für junge motivierte Mitarbeiter bieten können. Auch haben wir mehrere Karrieremöglichkeiten, die die Mitarbeiter einschlagen können.
PS: Bei uns in Debrecen haben wir die Schaeffler-Akademie, an welcher wir Elektriker, Dreher und Maschinenschlosser in Zusammenarbeit mit den Fachmittelschulen ausbilden. Wir nehmen jährlich etwa 50 Lehrlinge auf. Debrecen ist eine Universitätsstadt, daher ist es relativ leicht, gute Leute zu finden. Außerdem laufen seit Langem viele Kooperationen mit der Uni. Hilfreich für unsere Arbeitskräfteversorgung ist auch, dass wir in der Region überdurchschnittlich bezahlen. Aber auch wir müssen deutlich über den Großraum Debrecen hinaus schauen. Unser Einzugsradius beträgt etwa 30 Kilometer. Wir haben auch eine Buslinie eingerichtet. Die Abwanderung ist aber auch für uns spürbar. Wenngleich auch immer wieder Leute aus dem Ausland zurückkehren.
Im Interesse der Arbeitskräfteversorgung arbeiten Sie innerhalb der Gruppe und mit der Verwaltung zusammen. Gibt es auch Bemühungen, etwa mit anderen Unternehmen vor Ort zusammenzuarbeiten, beispielsweise bei Themen wie der dualen Ausbildung?
PS: Bei uns versuchen wir mittels der Akademie insbesondere unsere Lieferanten besser anzubinden. Sonst gibt es eigentlich kaum Kooperationen mit anderen Unternehmen.
MR: Bei uns ist die Situation eine andere. Wir haben uns vor Jahren in Szombathely mit sechs anderen Unternehmen zusammengetan und uns gemeinsam mit Vertretern der Regierung zusammengesetzt. Dabei haben wir ihnen unter anderem unseren absehbaren Arbeitskräftebedarf mitgeteilt. Daraufhin wurden verschiedene Programme aufgesetzt. Ein Ergebnis dieser Gespräche ist das West-Pannonische Automotive- und Mechatronik-Zentrum (NYPJMK), das es bereits seit drei Jahren gibt und sich inzwischen sehr erfolgreich entwickelt hat. Im Aufsichtsrat des Zentrums sitzen unter anderem Vertreter der sechs Firmen und Vize-Bürgermeister von Szombathely. So ist ein enger Austausch mit der Regierung garantiert. Außerdem gibt es verschiedene Arbeitsgruppen, unter anderem zu den Themen HR, Regionalentwicklung und Infrastrukturausbau. Regelmäßig findet auch ein produktiver Austausch der Geschäftsführer der sechs Firmen statt, wobei sich gemeinsam über Schwerpunkte abgestimmt wird. Die Agenda, die wir zusammenstellen, wird regelmäßig überprüft und ihr Fortschritt beurteilt. Ein gemeinsames Ergebnis ist das neu gestartete Maschinenbaustudium. Vor allem bei Ingenieuren gibt nach wie vor einen großen Bedarf.

Péter Szabó: Das eingeführte EKÁER-System läuft nun wirklich sehr gut. Es ist inzwischen absolut handhabbar.
Welche konkreten Punkte stehen neben der Verbesserung der Ausbildung noch auf der Wunschliste?
MR: Wichtig ist, unsere Gegend für junge Familien noch attraktiver zu machen, beispielsweise durch den Ausbau des Kindergarten- und Schulangebots. Ebenso wichtig ist die Frage von bezahlbarem Wohnraum. Entscheidend für unsere Initiativen sind Feedbacks von unseren Bewerbern. Auch von solchen, die sich letztlich gegen uns entschieden haben. Bei diesen ist es wichtig herauszubekommen, warum sie sich gegen uns beziehungsweise Szombathely oder die Region entschieden haben. Intensiv geht es um die ganze Region und reicht in viele Bereiche hinein, mitunter geht es um scheinbar nebensächliche Details, wie etwa öffentliche Verkehrsangebote. Im Bereich der Logistik und Infrastruktur sind natürlich der Straßenausbau und Buslinienaufbau permanent wichtige Themen.
Das Frachtkontrollsystem EKÁER ist kein Thema mehr?
PS: An dieser Stelle möchte ich ein Lob aussprechen. Das eingeführte EKÁER-System läuft nun wirklich sehr gut. Es ist inzwischen absolut handhabbar.
MR: Das kann ich voll und ganz bestätigen. Hinsichtlich EKÁER wurde die Notwendigkeit zu Nachbesserungen erkannt, mittlerweile läuft das System sehr gut. Zusätzliche Mitarbeiter, begründet durch den Mehraufwand, haben wir noch nicht eingestellt, sondern aufgrund der lange unsicheren Situation bezüglich des Aufwandes die Arbeit an Leihkräfte verteilt.
PS: Bislang galt die letzte Aufladestelle vor der Grenze im EKÁER-System als entscheidend. Nach der seit Anfang Juni geltenden Neuregelung ist jetzt die Spedition verantwortlich. Wir müssen bedingt durch EKÁER wahrscheinlich einen extra Mitarbeiter einstellen.
ZB: Ein Mehraufwand existiert natürlich ohne Frage. Prozesse mussten neu gestaltet und die SAP-Systeme angepasst werden. Außerdem müssen mehr Vertriebsdaten erfasst werden.
MR: Die Anpassungsmaßnahmen laufen bei uns noch immer. Ich denke, in einem Vierteljahr können wir ein Resümee ziehen, was die Gesamtaktion gekostet hat und noch kosten wird.
Gibt es noch Bereiche, wo Sie Handlungsbedarf von Seiten des Staates sehen?
MR: Die duale Berufsausbildung sollte ganz klar noch mehr forciert werden. Schaut man sich die Berufsschulen bei uns an, sieht man, dass hier noch viel Potenzial besteht und auch noch immer nicht genügend Gelder vorhanden sind, um das System in kurzer Zeit wirkungsvoll voranzubringen. Im Bereich des Infrastrukturausbaus brennt uns natürlich der Autobahnausbau unter den Nägeln, unter anderem in den Süden oder nach Österreich. Das ist für uns ein großes Thema, da bei uns täglich rund bis zu 150 Klein- und Großlaster be- und entladen werden.
PS: Das mit den fehlenden Geldern bei der Berufsausbildung sehe ich auch als Problem an. Kurzfristig können hier nur die Firmen einspringen. So haben wir etwa als Schaeffler Gruppe den Lehreinrichtungen bei uns ein umfangreiches Lehrbuch über Wälzlager zur Verfügung gestellt. Auch auf diese Weise möchten wir das Maschinenbaustudium wirksam unterstützen. Gleichzeitig ist es natürlich nicht von Nachteil für uns, wenn schon die Studenten mit unserem Namen in Berührung kommen.
Wird Ihr Wachstum von den vorhandenen Arbeitskräften abgedeckt oder stoßen Sie hier bereits an Grenzen?
MR: In der Region sind wir nicht die einzige Firma, die dringend nach entsprechenden Arbeitskräften sucht. Die Arbeitslosenquote liegt bei uns in Szombathely bei etwa zwei Prozent und in der Region – meines Wissens – bei unter vier Prozent. Insbesondere in der Fertigung haben wir viele offene Stellen. In der Entwicklung könnten wir bei einem ausreichend großen Angebot an Ingenieuren deutlich schneller wachsen.
PS: Bei uns ist das anders. Wir haben in der Region eine Arbeitslosigkeit von sieben Prozent, kommen also schneller an Arbeitskräfte und haben mit diesem Thema nicht so sehr zu kämpfen. Wir haben auch einen Flughafen und eine Autobahnanbindung. Unser Schwerpunktthema ist mehr die Ausbildung, hier müssen wir ordentlich Gas geben. Nicht nur was die Förderung der Universität, sondern auch die der Fachmittelschulen betrifft. Wir benötigen eher gute Facharbeiter, als Diplomanden.
MR: Das Thema Facharbeiter ist in Ungarn noch nicht so angekommen wie beispielsweise in Deutschland. Dabei verdienen Facharbeiter heute häufig genauso viel wie Ingenieure. Probleme gibt es auch mit einer bedarfsgerechten Versorgung an Facharbeitern. Die bei uns in der Region angebotenen Berufsarten entsprechen vielfach nicht unserem Bedarf. Auf der anderen Seite bieten allein wir fünf Facharbeiterfunktionen, die in unserer Region, in dem Umfang den wir benötigen, einfach nicht ausgebildet werden, beispielsweise im Bereich der Instandhaltung, Laserschweißtechnik, dem Sondermaschinenbau sowie Facharbeiter für unsere Stanzerei und Härterei. Einige von uns benötigte Berufe werden in ganz Ungarn nicht ausgebildet. So sind wir als Unternehmen gezwungen, in diese Bresche zu springen und diese Berufe selbst auszubilden.
PS: Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass Firmen, welche in die Ausbildung investieren, dafür steuerliche Entlastungen erhalten sollten. Schließlich sind die zusätzlichen Ausbildungsmaßnahmen bei uns mit Kosten verbunden. Kosten, die auf Firmen in Ländern mit bedarfsgerechter Facharbeiterausbildung wie etwa Deutschland, nicht zukommen.
Wie sieht es mit Zulieferern aus Ungarn aus?
MR: Das ist ein wichtiges Thema für uns. Derzeit beziehen wir nur ein Prozent aus Ungarn. Wir bemühen uns zwar redlich, die Zahl zu erhöhen. In der Praxis gestaltet sich das aber etwas schwierig, insbesondere mit Hinblick auf unsere Qualitätsstandards. Um mehr Zulieferer zu bekommen, werden wir im mechatronischen Zentrum ein entsprechendes Programm aufsetzen, denn auch andere Firmen haben dieses Problem.
Kann der Staat hier etwas leisten?
ZB: Grundsätzlich sollte er die Zulieferer animieren, mehr zu investieren. Schließlich besteht hier noch ein sehr großes Marktpotenzial.
PS: Die ungenügende Zulieferersituation hat auch etwas mit der ungesunden Struktur der ungarischen Wirtschaft zu tun. So kommen etwa zwei Drittel unserer Wirtschaftsleitung aus dem Dienstleistungssektor und nur ein Drittel aus der Industrieproduktion. Der Staat sollte mit dazu beitragen, an dieser Struktur etwas zu ändern.
Die Schaeffler Gruppe in Ungarn
Firma: Schaeffler Magyarország Ipari Kft.
Ort: Budapest
Profil: Vertrieb von Wälzlagerprodukten, Industrial Services
Geschäftsführer: Zsolt Bögöti (seit 2006)
„Unsere Firma ist für den Vertrieb der Schaeffler Gruppe in Ungarn zuständig. Hervorgegangen ist das Unternehmen, welches seit 1987 auf dem ungarischen Markt aktiv ist, aus den vormals separaten Repräsentanzen der Firmen INA und FAG. 2004 wurden die beiden Marken im Vertrieb zusammengeführt. Vertrieben werden über uns alle Produkte des Schaeffler-Konzerns, mit Ausnahme der Schaeffler-Marke LuK. Das Produktportfolio ist gewaltig: Unser kleinstes Produkt ist ein Kugellager für eine Zahnbohrmaschine mit einem Durchmesser von 2 Milimeter.
Firma: LuK Savaria Kuplunggyártó Kft.
Ort: Szombathely
Profil: Herstellung von Kupplungen
und Drehschwingungsdämpfern
Geschäftsführer: Michael Reinig (seit 2008)
„Unsere Firma wurde 1996 gegründet, Produktionsstart war Ende 1997. Die Gesamtgeländegröße beträgt 16 Hektar, davon sind 78.000 Quadratmeter Produktionsfläche. Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen 2.800 Mitarbeiter. Die letzten drei Jahre hatten wir ein rasantes Wachstum. Die hergestellten Produkte umfassen nahezu die gesamte Bandbreite der Schaeffler-Marke LuK, so etwa Doppelkopplungssysteme, Auspuffsysteme und alle Arten von Dämpfern sowie die dazugehörigen Filter. Etwa ein Drittel aller LuK-Produkte werden bei uns hergestellt. Außerhalb von Deutschland sind wir weltweit das größte LuK-Werk. Nächstes Jahr wird mit der Produktion eines weiteren Produktes begonnen, wodurch dann die gesamte Produktpalette der Schaeffler-Marke LuK bei uns gefertigt wird. Derzeit werden intern neue Erweiterungspläne diskutiert. Im Zuge der geplanten Kapazitätserweiterungen wird sich die Mitarbeiterzahl auf 3.200 erhöhen.“
Firma: FAG Magyarország Ipari Kft.
Ort: Debrecen
Profil: Herstellung und Vertrieb von Wälzlagern und Wälzlagerkomponenten
Geschäftsführer: Péter Szabó (seit 2008)
„Unsere Firma wurde 1999 in Debrecen gegründet. Aktuell beschäftigen wir 1.400 Mitarbeiter, unsere Produktionshalle hat eine Gesamtfläche von 32.000 Quadratmeterm. Im Werk stellen wir 200 Milimeter-Kegelrollager sowie teilweise die dazugehörigen Komponenten her. 2017 ist die Errichtung einer zweiten Halle mit einer Grundfläche von 22.000 Quadratmetern geplant. Unsere Gesamtgrundstücksgröße beträgt 132.000 qm; theoretisch besteht also Platz für drei ähnlich große Hallen. Wir verzeichnen ein ständiges Wachstum. 80 Prozent unserer Produkte gehen an den Automobilbereich. Aktuell werden pro Monat zwei Millionen Stück gefertigt. Die Drei-Millionen-Marke soll 2017 erreicht werden. Unsere Exportquote beträgt 100 Prozent, 10 Prozent unseres Umsatzes machen wir mit LKW-Komponenten.“





