
Prominenter Gastredner im von OB István Tarlós (r.) geführten Stadtparlament: Premier Viktor Orbán. (Foto: MTI)
Am heutigen Freitagmorgen hielt das neue Budapester Stadtparlament seine konstituierende Sitzung ab. Als Gastredner ergriff zum zweiten Mal zu diesem Anlass Premier Viktor Orbán persönlich das Wort, um die Bedeutung Budapests für ganz Ungarn zu betonen.
„Die kommenden Jahre werden die Epoche des ungarischen Aufschwungs herbeiführen, was auch das Emporsteigen von Budapest beinhaltet. Denn Budapests Erfolg ist gestern, heute und auch morgen von nationalem Interesse“, sagte er wörtlich. Hernach zählte der Ministerpräsident u.a. die Metrolinie 4, das Budapest Music Center, die Musikakademie und das Stadion des Ferencvárosi TC als erfolgreiche Entwicklungen in der Hauptstadt auf, die ohne diese „nationale Einheit“ nicht möglich gewesen wären.
Weiterhin hob Orbán die Bedeutung der Berücksichtigung des Volkswillen in allen Fragen hervor (womit er vermutlich auch auf die erst vor kurzem zurückgenommenen Pläne zur Internetsteuer aufgrund der breiten Proteste dagegen anspielte). Die Nationale Konsultation (eine Art Volksbefragung nicht bindender Natur; Anm.) sei ein gutes Beispiel hierfür, mit Belehrungen würde man wenig erreichen.
Er erwähnte aber auch, dass man Konflikte nicht scheuen dürfe, schließlich habe Ungarn in den vergangenen vier Jahren mehr erreicht, indem es diese „schweren Kämpfe“ führte.
Mehr über die konstituierende Sitzung des Stadtparlaments lesen Sie in unserer nächsten Ausgabe und auf BZ-Online.
