Großer Teich wurde komplett erneuert

Seit vergangenem Freitag sind der neu rekonstruierte Große Teich und der Felsengarten im Budapester Zoo wieder für die Besucher zugänglich. Das kürzlich fertiggestellte Projekt, dessen Bauarbeiten bereits im Februar begonnen hatten, wurde unter anderen vom stellvertretenden Oberbürgermeister Miklós Csomós und Miklós Persányi, dem Direktor des Tierparks, übergeben.
Durch viele technische Verbesserungen und Modernisierungen wurde der Große Teich komplett saniert und bietet nun mit einer besseren Wasserqualität einen besseren Lebensraum für Fische, Schildkröten, Pelikane und Schwäne. Bei der Rekonstruktion des Felsengartens wurde darauf geachtet, dass er originalgetreu erneuert wird und an die Berge von Buda erinnert.
Die Sanierung der zwei Bereiche, die insgesamt 314,5 Millionen Forint kostete, wurde zum Großteil von der Europäischen Union finanziert, der Rest wurde vom Tierpark aufgebracht.
„Der Zoo wirtschaftet im Allgemeinen sehr kosteneffizient. Wir haben ein jährliches Budget von 2,5 Milliarden Forint. Unser Eigenmittelanteil von zwei Dritteln dieser Summe ist ziemlich gut im Vergleich mit anderen öffentlichen Institutionen,“ erklärte Zoltán Hanga, Pressesprecher des Zoos, gegenüber der Budapester Zeitung.
Ein weiteres Projekt, das mit Hilfe von EU-Mitteln realisiert werden soll, ist das Zauberberg-Programm. Der große Felsen wurde bereits 2008 von außen erneuert, nun soll im Inneren eine komplexe, interaktive Ausstellung für Kinder und Erwachsene eröffnet werden. Sie soll den Zoo besonders im Winter attraktiver machen. Mit 3.000 Quadratmetern ist es der größte Raum des Tierparks. Bisher wurde er nicht genutzt.
Auch das Heizungssystem in den Tierhäusern soll bald modernisiert werden. Mittels Thermalwasser vom benachbarten Széchenyi-Bad sollen sowohl die Heizkosten gesenkt als auch der Betrieb der Anlage umweltfreundlicher gestaltet werden. Laut Zoltán Hanga könnten demnächst die Räume bei milderen Temperaturen im Winter bis zu 60 Prozent mit Thermalwasser beheizt werden. Auf diese Weise könnten 20 Prozent der Kosten eingespart werden.
